Zum Inhalt springen
  • Zurück ins Büro
Zurück ins Büro

Anfangs noch als szenige Randerscheinung bestaunt, sind Coworking Spaces heute aus dem Immobilienmarkt nicht mehr weg zu denken. In den wichtigsten deutschen Bürostädten wurde in diesem Segment laut einer Erhebung von Colliers im vergangenen Jahr ein Marktvolumen von mehr als fünf Prozent erreicht. Das sind etwa 200.000 qm Mietfläche. Das Maklerhaus befragte die Nutzer von Coworking Centern nach ihren Hauptmotiven für die Anmietung. Ein sehr wichtiger Grund war die Fixkostenreduzierung bei schwankendem Flächenbedarf, z.B. in bestimmten Projektphasen. Auch die mangelnde Verfügbarkeit von Flächen, gerade an den begehrten Top 7-Standorten, spielte eine große Rolle. Der ursprüngliche Community-Gedanke von Coworkern sei ebenfalls noch wichtig, aber nicht mehr der treibende Grund. 

Der Frankfurter ONE bietet vielfältige Arbeitsplätze.
Die Umfrage bezieht sich nur auf das reine Anmieten von zeitlich befristeten Büroarbeitsplätzen und schließt das Modell der „Inkubatoren“, also der unternehmenseigenen Ideenschmieden, noch nicht mit ein. Hintergedanke ist, als Unternehmen unter eigener Flagge einen Bereich zu bieten, der sowohl Mitarbeitern als auch externen Dienstleistern, Freelancern oder Startups offen steht - spätere Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen. 

Hält Coworking, was es verspricht?

Steigert Coworking aber auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter, die Bindung ans Unternehmen, den Austausch mit Dritten, die Innovationsfähigkeit und letztlich die Produktivität der Mitarbeiter und Unternehmen? Das Stuttgarter Fraunhofer IAO hat in seiner Studie „Coworking – Innovationstreiber für Unternehmen“ deshalb die Frage gestellt, ob Corporate Coworking als derartiger Impulsgeber für Unternehmen taugt. Immerhin können sich etwa 80 Prozent der von der Studie befragten Unternehmen vorstellen, selbst Coworking Spaces anzumieten und diese vor allem als temporäre Team-  und Projektflächen zu nutzen. Die Motive sind vielfältig: Verbesserung der Mitarbeitermotivation, Steigerung der Innovationsfähigkeit, Steigerung der Unternehmensattraktivität und „am Puls der Zeit sein“.

Viele Unternehmen sehen Chancen im Coworking.
Interessant ist jedoch, dass viele Corporates die Erfahrung mit und in Coworking Spaces aber auch nüchterner betrachten, da der Austausch mit Dritten eher dem Zufall unterliegt und gleichzeitig ein Bindungsverlust der Mitarbeiter ans eigene Unternehmen als Risiko eingeschätzt wird. So verwundert es nicht, dass immer mehr – auch Unternehmen der „klassischen“ Branchen - eigene Coworking- und Campusstrukturen aufbauen in denen einerseits gezielt auch Coworker gesucht werden, die ähnlichen Bereichen tätig sind, und andererseits vielfältige Angebote für die Mitarbeiter unterbreitet werden. Beispiele hierfür sind Unternehmen wie Bosch, Daimler, die Otto Group oder auch die Erste Bank in Wien. Aber sind die nur Optionen für Großunternehmen, oder anders gefragt, wie können kleinere Unternehmen oder Unternehmensstandorte auf ähnliche Lösungen zurückgreifen?

Vertikaler Campus

CA Immo bietet hierzu mit dem ONE in Frankfurt einen Ansatz. Das 190 Meter hohe Büro- und Hotelhochhaus, dass derzeit an der Schnittstelle von Bankenviertel und Messe entsteht, verbindet gezielt unterschiedliche Nutzungen unter einem Dach. Dabei erfolgte die Auswahl der Nutzungen aber nicht zufällig durch Mietgesuche, sondern konzeptionell nach den Bedürfnissen der künftigen Büromieter.

Beim ONE hört Urbanität nicht an der Fassade auf.
So gibt es eben einen Coworkingbereich der insbesondere diesen Mietern zur Verfügung stehen wird, um flexibel bei Bedarf zusätzliche Fläche im gleichen Gebäude mieten zu können, aber auch um temporäre Projektteams zusammenzubringen oder Mitarbeitern einen alternativen, „coolen“ Arbeitsort anzubieten. Es gibt zudem im Gebäude ein öffentliches Café, ein Restaurant, eine Lounge, eine Cocktailbar und eine in Frankfurt einzigartige Skybar mit atemberaubenden Ausblicken.

ONE wird so ein Stück Stadt. Die Urbanität hört nicht wie üblich an der Fassade auf, sondern wird in das Gebäude fortgeführt. ONE ist ein vertikaler Campus, ein cooler Ort an dem man gerne ist. So profitieren Unternehmen nicht nur von den zusätzlichen Services, wie etwa dem vom Hotel betriebenen Konferenzbereich, sondern auch vom Ort selbst, der zum starken Argument im „War of Talents“ wird. 

Diese Projekte könnten Sie interessieren