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Bilanz zum 30. September 2018: CA Immo steigert nachhaltiges Ergebnis (FFO I) um 11%

Starkes Portfoliowachstum 2018 als Basis für deutliche Ertragssteigerung 2019

 

• Nettomieterlöse um 7% auf 130,5 Mio. € erhöht (2017: 121,8 Mio. €)

• Ergebnis aus Geschäftstätigkeit (EBIT) in Höhe von 224,1 Mio. € (+10%)

• EPRA NAV steigt auf 31,13 € je Aktie (+6% seit Jahresbeginn, bereinigt um die Divi-dende von 0,80 € je Aktie)

• FFO I steigt um 11% auf 93,7 Mio. € (2017: 84,2 Mio. €)

• Jahreszielsetzung für das nachhaltige Ergebnis (FFO I) wird bestätigt

Wien, 20. November 2018. CA Immo präsentiert zum 30. September 2018 eine sehr positive Zwischenbilanz. Die in diesem Jahr bisher fixierten drei Bestandsakquisitionen in Osteuropa bilden gemeinsam mit den eigenen Projektfertigstellungen die Basis für weiteres profitables Wachstum. Im Zuge der dynamischen Umsetzung der Entwicklungspipeline ging – nach dem im 1. Quartal fertig gestellten, voll vermieteten Bürogebäude KPMG in Berlin – im 3. Quartal zu-sätzlich das Bürogebäude ViE in Wien in den Bestand über. Mit den Bürogebäuden Campus 6.1 in Bukarest, Visionary in Prag und Warsaw Spire Building C hat CA Immo in diesem Jahr darüber hinaus drei hochwertige Bürogebäude erworben, die bei Vollvermietung die Mieterträge in den kommenden Jahren um insgesamt über 13 Mio. € pro Jahr stärken werden.

Andreas Quint, Vorstandsvorsitzender (CEO) von CA Immo: „Unser operatives Geschäft läuft weiterhin überaus erfolgreich, wir konnten im dritten Quartal großvolumige Mietverträge abschließen und zu Beginn des 4. Quartals mit dem Warsaw Spire Building C ein weiteres Bürogebäude in Warschau zukaufen. Insgesamt haben wir im Jahr 2018 unser Bestandsportfolio in CEE bisher somit um drei Prime Bürogebäude mit einem Transaktionsvolumen von insgesamt rd. 220 Mio. € ergänzt. Inklusive der plangemäßen Abarbeitung unserer Projekt-Pipeline werden wir unseren Bestand in diesem Jahr um insgesamt sechs neue Bürogebäude und ein Hotel erweitern. Dieses dynamische Portfoliowachstum wird sich 2019 in einer deutlichen Steigerung unserer Mieterlöse niederschlagen. Insgesamt sind wir sehr gut positioniert – und haben nun einen institutionellen, kapitalstarken Blue Chip Kernaktionär, der unser Geschäft sowie künftiges Wachstum unterstützt.“

Keegan Viscius, Chief Investment Officer (CIO) von CA Immo: „Wir verfügen über ein profitables Portfolio mit starkem Wachstums- und Wertschöpfungspotenzial in einigen der stärksten und spannendsten Märkte Europas. Unser Portfolio ergänzt den “sicherer Hafen”-Status Deutschlands und Österreichs mit den Wachstumsmärkten in CEE, was uns Stabilität und Wachstum unabhängig vom gesamtwirtschaftlichen Marktumfeld ermöglich sollte. Wir werden unser inneres organisches Wachstum durch die Entwicklung unserer bestehenden Grundstücksreserven fortführen, während externes Wachstum durch Expansion in unseren Kernstädten getrieben sein kann. Zusätzlich werden wir Investments in neue Märkte in unseren Kernländern evaluieren. Weiteres Wachstum wird eine fortgesetzte Diversifizierung unseres Portfolios, ein gut ausbalanciertes Risiko-Rendite-Profil, Skaleneffekte, eine höhere Indexgewichtung und eine klare Equity Story mit sich bringen – immer mit einem klaren Fokus auf nachhaltigem Ertragswachstum, steigendem FFO und Dividendenausschüttungen.“

Ergebnisse der ersten neun Monate 2018
Das nachhaltige Ergebnis (FFO I) konnte zum Vorjahreswert (84,2 Mio. €) um 11,4% auf 93,7 Mio. € gesteigert werden. Der FFO I je Aktie summierte sich auf 1,01 € – eine Steigerung von 11,6% zum Referenzwert 2017. Dies unterstreicht analog zu den Vorquartalen die robuste und vom Bewertungsergebnis unabhängige, sehr starke operative Entwicklung, welche auch Grundlage für die nachhaltige Dividendenpolitik der CA Immo ist. FFO II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern, lag bei 88,3 Mio. € (2017: 95,3 Mio. €). FFO II je Aktie stand bei 0,95 € je Aktie (2017: 1,02 € je Aktie).

CA Immo verbuchte nach den ersten drei Quartalen 2018 eine Steigerung der Mieterlöse um 6,0% auf 141,5 Mio. €. Diese positive Entwicklung konnte im Wesentlichen durch die Akquisition des Warsaw Spire Building B in Warschau und den damit verbundenen Mietzuwachs er-reicht werden. Darüber hinaus sorgten die Fertigstellung des KPMG-Gebäudes sowie eine großflächige Neuvermietung in Berlin für Wachstumsimpulse. Die Nettomieterlöse beliefen sich zum Stichtag 30.09.2018 auf 130,5 Mio. € (2017: 121,8 Mio. €), ein Zuwachs von 7,1% im Jahresvergleich. 

Das Verkaufsergebnis aus dem im Umlaufvermögen gehaltenen Immobilienvermögen stand zum Stichtag bei 4,7 Mio. € (2017: 8,4 Mio. €). Das Ergebnis aus dem Verkauf von langfristig gehaltenem Immobilienvermögen belief sich zum 30.09.2018 auf 5,3 Mio. € (2017: 14,4 Mio. €). Der darin enthaltene größte Ergebnisbeitrag stammt aus dem Verkauf eines nicht-strategischen Grundstücks in München. 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 113,4 Mio. € (–6,0%), im Wesentlichen bedingt durch einen geringeren Beitrag aus Immobilienverkäufen, unter dem Vorjahresniveau. 

Das Neubewertungsergebnis stellte sich zum Stichtag 30.09.2018 mit 92,5 Mio. € überaus positiv dar und lag deutlich über dem Vorjahreswert (2017: 32,7 Mio. €). Die wertmäßig größten Beiträge zum Neubewertungsgewinn steuerten Wertanpassungen des deutschen Immobilienportfolios auf Basis von gestiegenen Bodenwerten bei. Darüber hinaus führte eine im vierten Quartal vertraglich fixierte Neuvermietung im österreichischen Portfolio zu einem signifikant positiven Bewertungseffekt. Das Ergebnis aus Gemeinschaftsunternehmen belief sich nach den ersten neun Monaten auf 19,9 Mio. € (2017: 52,4 Mio. €).

Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) lag mit 224,1 Mio. € um 10,1% über dem entsprechenden Vorjahreswert (2017: 203,6 Mio. €). Das Finanzergebnis summierte sich auf –41,6 Mio. € gegenüber –22,5 Mio. € im Vorjahr und beinhaltete einen unbaren Bewertungseffekt im Zusammenhang mit der ausstehenden Wandelanleihe in Höhe von –23,4 Mio. €. Der Finanzierungsaufwand des Konzerns, wesentliche Komponente des nachhaltigen Ergebnisses, blieb trotz eines höheren Finanzierungsvolumens stabil ( –0,1%) gegenüber 2017 und stand mit –26,4 Mio. € zu Buche. Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) von 182,5 Mio. € lag im Jahresvergleich 0,8% im Plus (2017: 181,2 Mio. €). Bereinigt um den Wandelanleihe-Bewertungseffekt steht ein Zuwachs von 12,8% zu Buche. Das Periodenergebnis summierte sich auf 135,9 Mio. € bzw. 1,46 € je Aktie (2017: 147,3 Mio. € bzw. 1,58 € je Aktie).

Robuste Bilanzkennzahlen
Die Bilanzstärke der CA Immo – mit einer Eigenkapitalquote von 48,7% und einem konservativen Loan-to-Value-Verhältnis (Nettoverschuldung zu Immobilienvermögen) von 34,3% – stellt eine äußerst solide Basis für die Umsetzung der Wachstumsstrategie des Konzerns dar. Der Net Asset Value (NAV = IFRS Eigenkapital) stand bei 26,64 € je Aktie zum Stichtag (31.12.2017: 25,95 € je Aktie). Der EPRA NAV lag zum 30.09.2018 bei 31,13 € je Aktie (2017: 30,09 € je Aktie), ein Zuwachs von 3,5%. Bereinigt um die Dividendenzahlung in Höhe von 80 Cent je Aktie im Mai 2018, verzeichnete der EPRA NAV ein Wachstum von 6,1% seit Jahresbeginn.

Das gesamte Immobilienvermögen liegt zum 30. September 2018 bei 4,1 Mrd. € (31.12.2017: 3,8 Mrd. €) und umfasst Bestandsimmobilien (82%) und Immobilienvermögen in Entwicklung (17%), die restlichen 1% des Gesamtportfolios sind zum Handel bestimmt. Das Bestandsportfolio im Wert von rd. 3,4 Mrd. € (31.12.2017: 3,2 Mrd. €) verteilt sich auf Osteuropa (49%), Deutschland (35%) und Österreich (16%). Das Portfolio weist eine Rendite von 6,1% 1) auf; die Vermietungsquote lag zum 30.9.2018 bei 95,3% 1). Das Immobilienvermögen in Entwicklung enthält Projektentwicklungen und Grundstücksreserven mit einem Bilanzwert von insgesamt rd. 670,7 Mio. €, wovon 88% auf Deutschland und 12% auf Osteuropa entfallen. 

CA Immo setzt dynamischen Wachstumskurs fort
Die eigene Entwicklung von hochqualitativen Immobilien in den Kernmärkten und anschließende Übernahme in das Bestandsportfolio stellt auch in Zukunft einen signifikanten organischen Wachstumshebel für die CA Immo Gruppe dar, mit dem die nachhaltige Ertragskraft und somit die Dividende für die Aktionäre weiterhin kontinuierlich gesteigert werden soll. 

Im Zuge der dynamischen Umsetzung der Entwicklungspipeline ging – nach dem im 1. Quartal fertig gestellten, voll vermieteten Bürogebäude KPMG in Berlin – im 3. Quartal zusätzlich das Bürogebäude ViE in Wien in den Bestand über. Zwei weitere Projektfertigstellungen – Orhideea Towers in Bukarest und das Steigenberger Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof – werden im 4. Quartal erfolgen. Insgesamt wird CA Immo im Jahr 2018 somit vier selbst entwickelte Gebäude mit einem gesamten Investitionsvolumen von rd. 230 Mio. € in den eigenen Bestand übernehmen. 

Ergänzt wird diese starke organische Wachstumsdynamik durch selektive Zukäufe in den osteuropäischen Kernmärkten der CA Immo. Nach erfolgreichen Akquisitionen im ersten Halbjahr in Prag und Bukarest konnte zu Beginn des 4. Quartals 2018 ein weiterer wertschaffender An-kauf in Warschau getätigt werden. Die Akquisition des Bürogebäudes Warsaw Spire Building C (Transaktionsvolumen rund 100 Mio. €) mit einer Bruttomietfläche von 21.700 m² führt – bei Vollvermietung – zu einer zusätzlichen Steigerung der jährlichen Mieteinnahmen in Höhe von rund 5,4 Mio. €. Insgesamt hat CA Immo im Jahr 2018 bisher drei hochwertige Bürogebäude mit einem gesamten Transaktionsvolumen von rd. 220 Mio. € erworben, die bei Vollvermietung die Mieterträge in den kommenden Jahren um insgesamt über 13 Mio. € pro Jahr stärken werden.

Ausblick 
Für die Kernmärkte der CA Immo werden weiterhin unterstützende Rahmenbedingungen erwartet. Die Jahreszielsetzung für das nachhaltige Ergebnis – eine Steigerung des FFO I gegenüber dem Vorjahreswert von 106,8 Mio. € auf über 115 Mio. € – wird bestätigt.


Der Finanzbericht zum 30. September 2018 der CA Immobilien Anlagen AG steht auf der Website http://www.caimmo.com/deu/investor_relations/finanzberichte/   zur Verfügung. 

 

1) Exkl. selbst genutzte Immobilien und die kürzlich fertig gestellten Bürogebäude Visionary (Prag) und ViE (Wien), die sich noch in der Stabilisierungsphase befinden

Ansprechpartner

Susanne Steinböck
Konzernleitung Unternehmenskommunikation

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