Glossar
AD-HOC-MELDUNG
Jeder Emittent, dessen Wertpapiere zum Amtlichen Handel oder Geregelten Freiverkehr an der Wiener Börse zugelassen sind, hat gemäß § 48d Börsegesetz (BörseG) in Verbindung mit § 82 (7) und (8) BörseG unverzüglich eine neue Tatsache zu veröffentlichen, wenn sie wegen ihrer Auswirkungen auf die Geschäfts-, Vermögens- oder Ertragslage geeignet ist, die Kursbildung erheblich zu beeinflussen. Ad-hoc Meldungen sollen eine gleichmäßige Informationsversorgung aller Marktteilnehmer gewährleisten.
ANLAGEHORIZONT
Der Zeitraum, über welchen ein Investor sein Kapital zu investieren beabsichtigt.
ANLAGENDECKUNG
Eigenkapital im Verhältnis zum Anlagevermögen; gibt an, zu welchem Prozentsatz das Immobilienvermögen und die sonstigen Sachanlagen durch Eigenkapital gedeckt sind.
ATX (AUSTRIAN TRADED INDEX)
Im ATX (Austrian Traded Index) sind die Blue Chips der Wiener Börse enthalten. Er dient als Basiswert für Optionen und Futures. Der ATX umfasst jene 20 Aktien, die zu den liquidesten und höchstkapitalisierten Werten des Prime Segments (Prime Market) gehören.
BEDINGTES KAPITAL
Wert oder Anzahl von Aktien, die die Hauptversammlung vorab i.d.R. zur Gewährung von Umtausch- und Bezugsrechten an Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen genehmigt hat.
BENCHMARK
Externe Vergleichsgröße als Messlatte für die Bewertung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, auch für die Performance verschiedener Anlageformen.
BÖRSEKAPITALISIERUNG
Anzahl der Aktien multipliziert mit dem Börsekurs = Wert eines Unternehmens gemessen am Kurswert seiner Aktien.
BÖRSEKURS
Der an der Börse durch Angebot und Nachfrage ermittelte Preis der gehandelten Wertpapiere.
BRUTTORENDITE DER IMMOBILIEN (MIETZINSRENDITE)
Annualisierte Ist-Mieten bezogen auf Bilanzwerte.
CASH-FLOW
Der Cashflow (engl. für Geldfluss, Kassenzufluss) ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt.
CEE
Abkürzung für „Central Eastern Europe“ (deutsch: Zentral- und Osteuropa). Dazu zählen folgende Staaten: Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, Slowenien und Kroatien.
CIS
Abkürzung für „Commonwealth of Independent States“ (deutsch: Gemeinschaft unabhängiger Staaten). Der CIS gehören die ehemaligen Sowjetrepubliken Armenien, Aserbaidschan, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine und Usbekistan an. Die Gemeinschaft wurde 1991 gegründet mit dem Hintergrund, die wirtschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Zusammenarbeit zu stärken, einen gemeinsamen Wirtschaftsraum (wieder) herzustellen und die Koordination in der Außenpolitik zu fördern.
COMPLIANCE-REGELN
Legen für Emittenten verbindliche Wohlverhaltensregeln fest, die sich primär auf die Vermeidung von Insidergeschäften (Insiderinformation) und Marktmissbrauch beziehen.
CONVERTIBLE BOND
Siehe Wandelschuldverschreibung.
CORPORATE GOVERNANCE
Einhaltung der Grundsätze guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und Unternehmenskontrolle.
COUNTRY SPREADS
Bezeichnen den Risikoaufschlag für Anleihen eines Landes. Kann entweder in direktem Vergleich mit der Verzinsung von Staatsanleihen eines anderen Landes (aufgrund der guten Bonität und hohen Liquidität der Anleihen wird hier in der Regel Deutschland herangezogen) oder mit den Kosten für eine Versicherung gegen einen Ausfall (Credit Default Swap) bemessen werden. Je höher ein Country Spread, desto höher wird von Investoren die Ausfallswahrscheinlichkeit der betroffenen Staatsanleihen gesehen.
CSR (CORPORATE SOCIAL RESPONSIBILITY)
Beschreibt den freiwilligen Beitrag eines Unternehmens zu einer nachhaltigen Entwicklung, die über die gesetzlichen Forderungen (Compliance) hinausgeht. CSR steht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln im Hinblick auf die eigentliche Geschäftstätigkeit, die Umwelt, Mitarbeiter und relevante Interessengruppen.
DGNB
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) fördert gezielt nachhaltiges Bauen durch die Etablierung und Weiterentwicklung des DGNB Zertifizierungssystems. Sie besteht aus führenden Experten und Organisationen der Bau- und Immobilienwirtschaft.
DISKONTIERUNGSSATZ
Wird aus Nettoanfangsrenditen von Markttransaktionen von vergleichbaren Objekten bestimmt.
DIVERSIFIKATION
Ist im Kontext der Vermögensveranlagung die Streuung auf verschiedene Anlageformen mit dem Ziel der Risikominimierung. Bei Immobilienveranlagungen ist das die Streuung auf verschiedene Regionen und Nutzungsarten.
DIVIDENDE
Teil des Gewinns, den z. B. eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre ausschüttet. Die Höhe der Dividende wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung beschlossen. Entscheidend für den Anspruch auf eine Dividendenzahlung ist, ob der Aktionär am sog. Record Date (Tag vor dem Dividenden-Ex-Tag) die entsprechende Aktie in seinem Wertpapierdepot verbucht hatte.
EBIT
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before Interest and Taxes).
EBIT-MARGE
EBIT im Verhältnis zum Umsatz; operative Umsatzrendite.
EBITDA
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation).
EBT
Ergebnis vor Steuern (Earnings before Taxes).
EIGENKAPITAL
Mittel, die der Eigentümer selbst zur Finanzierung seines Unternehmens aufgebracht hat oder die aus dem erwirtschafteten Gewinn (Thesaurierung) im Unternehmen belassen werden (Grundkapital plus Rücklagen plus Bilanzgewinn bzw. –verlust, inkl. Minderheitsanteilen).
EPRA
Die European Public Real Estate Association ist eine Organisation, die die Interessen der großen europäischen Immobiliengesellschaften in der Öffentlichkeit vertritt.
EPS (EARNINGS PER SHARE)
Gewinn je Aktie; Konzernergebnis durch gewichtete Anzahl der Aktien.
EQUIVALENT YIELD
Zinsgegenwert; für die Kapitalisierung der Mieten zugrunde liegender Zinssatz.
ERV (ESTIMATED RENTAL VALUE)
Mietansatz; spiegelt die im Objekt nachhaltig erzielbare Miete wieder und reflektiert dementsprechend die Einschätzung der Marktmiete für Neu- und Nachvermietungen.
EUROSOX
Der Begriff EUROSOX beschreibt im Wesentlichen alle Bemühungen, die Anforderungen an die Abschlussprüfung zu vereinheitlichen und somit die Qualität und Aussagekraft der Jahresberichtserstattung in allen europäischen Ländern zu stärken. Ausgelöst durch eine Reihe von internationalen Finanzskandalen reagierten das Europäische Parlament und der Rat mit der Verabschiedung zweier Richtlinien („Abschlussprüfer-RL“, „Änderungs-RL“), die in Österreich durch das Unternehmensrechts-Änderungsgesetz 2008 (URÄG 2008) in nationales Recht umgesetzt wurden.
EV (ENTERPRISE VALUE)
Definiert als Marktkapitalisierung plus Nettoverschuldung.
EX-TAG
Der Ex-Tag ist bei österreichischen Aktien in der Regel zwei Tage nach der Hauptversammlung, in der die Dividende festgelegt wurde. Anleger, die bis einen Tag vor dem Ex-Tag Aktien erworben haben (Record Date), bekommen die Dividende ausgeschüttet.
FAIR VALUE
Der Betrag, zu dem ein Vermögenswert zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern getauscht oder eine Verpflichtung beglichen werden kann (Marktwert).
FFO I
Funds from Operations (FFO) I ist eine wesentliche Kennzahl für die nachhaltige Ertragskraft und Dividendenfähigkeit des Konzerns, die vor Steuern und um das Verkaufsergebnis und sonstige nicht nachhaltige Effekte bereinigt berichtet wird.
FFO II
Funds from Operations (FFO) II, inklusive Verkaufsergebnis und nach Steuern, ist ein Indikator für die Gesamtprofitabiliät des Unternehmens.
GEARING
Verhältnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital.
GENEHMIGTES KAPITAL
Aufgrund eines Beschlusses der Hauptversammlung dem Vorstand für höchstens fünf Jahre erteilte Ermächtigung, das Grundkapital durch Ausgabe junger Aktien in einem bestimmten Ausmaß zu erhöhen.
GRI
Steht für “Global Reporting Initiative“, eine Organisation, die die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Organisationen unterstützt.
GRUNDKAPITAL
Aktienkapital einer Aktiengesellschaft. Es entspricht zahlenmäßig dem Nennwert aller ausgegebenen Aktien und muss mindestens € 70.000 betragen.
GUS
Abkürzung für „Gemeinschaft unabhängiger Staaten“; Erklärung siehe CIS.
HEAD OF TERMS
Eine Art Vorvertrag auf der Basis der erfragten Interessentenbedarfe.
IAS 40
Der IAS 40 (International Accounting Standard) ist ein Standard der Rechnungslegung für Unternehmen. Er regelt ein Teilgebiet der IFRS, die Bilanzierung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und die damit verbundenen Angabevorschriften.
IATX
Die bedeutendsten an der Wiener Börse notierten Immobilienwertpapiere sind im Immobilien-ATX, einem Benchmark-Index für österreichische Immobilienwerte, zusammengefasst.
ICG
Steht für “Initiative Corporate Governance”, die zum Ziel hat, Grundsätze einer transparenten und professionellen Unternehmensführung in der Immobilienwirtschaft zu erarbeiten und zu etablieren.
IFRS
International Financial Reporting Standards (Internationale Rechnungslegungsstandards).
IKS (INTERNES KONTROLLSYSTEM)
Ein Internes Kontrollsystem besteht aus organisatorischen Maßnahmen und Kontrollen im Unternehmen zur Einhaltung von Richtlinien und zur Abwehr von Schäden, die durch das eigene Personal oder böswillige Dritte verursacht werden können. Die Maßnahmen beruhen auf technischen und organisatorischen Prinzipien und umfassen Aktivitäten und Einrichtungen zur unternehmensinternen Kontrolle wie z. B. schriftliche Weisungen, Berichtswesen, 4-Augen-Prinzip, Freigaberegelungen etc.
INSIDERINFORMATION
Insider-Informationen sind Informationen über vertrau-liche Tatsachen, die mit einem Wertpapier oder Emittenten in Zusammenhang stehen und die geeignet sind, den Preis des Wertpapiers erheblich zu beeinflussen, wenn sie der Öffentlichkeit bekannt werden. Das Ausnützen von Insider-Informationen, z. B. zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, ist verboten und strafbar.
ISCR (INTEREST SERVICE COVERAGE RATIO)
Zinsendienstdeckungsgrad; Ergebnis vor Zinsen und Steuern dividiert durch den Finanzierungsaufwand.
ISIN
International Security Identification Number (ehem. Wertpapierkennnummer).
KAPITALERTRAGSTEUER (KEST.)
Zinsen und Dividenden österreichischer Wertpapiere unterliegen der 25-%-igen Kapitalertragsteuer. Mit der KESt. ist die Einkommensteuer abgegolten.
KAPITALISIERUNGSSATZ
Der Kapitalisierungssatz dient zur Bestimmung des Wiederverkaufswerts am Ende des Planungszeitraums und orientiert sich am objektspezifisch ermittelten Diskontierungssatz.
KGV
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis gibt an, wie oft der Gewinn je Aktie im Kurs enthalten ist. Wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Ihre Aussagekraft liegt vor allem im Vergleich (historisch, zum Mitbewerb, zum Gesamtmarkt etc.).
KONZERNERGEBNIS
Ergebnis nach Steuern.
KUPON
Zins- oder Dividendenschein eines Wertpapiers, der zum Bezug der fälligen Erträge oder der Ausübung sonstiger Rechte (Bezugsrechte) berechtigt.
KURS
Marktpreis für die an einer Börse gehandelten Wertpapiere.
KURS-CASH-FLOW-VERHÄLTNIS
Das Kurs-Cash-flow-Verhältnis (KCV) ist eine wesentliche Bewertungskennziffer, bei welcher der aktuelle Kurs durch den Cash-flow pro Aktie geteilt wird. Je niedriger das KCV, desto attraktiver ist das betrachtete Wertpapier.
KURSGEWINN
Bezeichnung für die positive Differenz zwischen dem Kurs, mit dem ein Wertpapier gekauft wurde, und dem Kurs, bei dem es aktuell notiert bzw. mit dem es verkauft wurde.
KURS-SUBSTANZWERT-VERHÄLTNIS
Börsenkurs der Aktie durch den Substanzwert je Aktie.
LATENTE STEUERN
Die IFRS orientieren sich am „Temporary Concept“ un-ter Anwendung der „Balance-Sheet-Liability-Methode“. Nach dieser Methode sind für alle Unterschiede zwischen den Wertansätzen der (nach IFRS erstellten) Bilanz und den steuerlichen Wertansätzen, die sich künftig ausgleichen werden, aktive bzw. passive latente Steuern anzusetzen, wobei der im Geschäftsjahr des Differenzausgleiches zur Anwendung kommende Ertragsteuersatz zu verwenden ist. Abzinsungen sind nicht vorzunehmen. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge sind grundsätzlich zwingend zu aktivieren und in der Folge hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit wie andere Vermögensgegenstände zu beurteilen.
LEED
Ist ein amerikanisches Zertifizierungssystem für nachhaltige Immobilien
MARKTKAPITALISIERUNG
Siehe Börsenkapitalisierung.
MARKTWERT
Siehe Fair Value.
NAV (NET ASSET VALUE)
Eigenkapital plus stille Reserven im Immobilienvermögen.
NNNAV
Berechnungsmethode nach EPRA; NAV um Wertanpassungen (für Finanzinstrumente) und latente Steuern bereinigt.
NETTOVERSCHULDUNG
Saldo aus Finanzverbindlichkeiten abzüglich liquider Mittel.
ÖGNI
Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) beschäftigt sich mit der Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden mit einem Gütesiegel in den Qualitätsstufen Gold, Silber und Bronze. Die Gesellschaft orientiert sich am DGNB-Standard.
PERFORMANCE
Gesamtertrag einer Kapitalanlage. Berücksichtigt Wertveränderungen des eingesetzten Kapitals, aber auch Ausschüttungen und deren Wiederveranlagung.
RENDITE
Kennzahl für den Ertrag eines Wertpapiers/einer Immobilie. Gesamtertrag einer Veranlagung bezogen auf das eingesetzte Kapital, angegeben in %. Im Gegensatz zur Performance werden keine Wertberichtigungen berücksichtigt.
RISIKOMANAGEMENT
Systematische Vorgehensweise zur Identifizierung potenzieller Risiken und Chancen, ihrer Bewertung sowie zur Auswahl und zum Einsatz von Maßnahmen zur Risikosteuerung.
SEE
Abkürzung für „South Eastern Europe“ (deutsch: Südosteuropa). Dazu zählen folgende Staaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien und die Türkei.
SHAREHOLDER VALUE
Die Orientierung am Shareholder Value impliziert eine konsequente Ausrichtung des unternehmerischen Handelns auf die Steigerung des Unternehmenswerts.
SOX-DOKUMENTATION
Siehe EUROSOX.
STAKEHOLDER VALUE
Im Gegensatz zum Shareholder-Value-Prinzip, das Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens (z. B. die Aktionäre einer Aktiengesellschaft) in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht das Prinzip der Stakeholder das Unternehmen in seinem gesamten sozialökonomischen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen.
STILLE RESERVEN
Verkehrswert abzüglich Bilanzwert des Immobilienvermögens.
STIMMRECHT
Recht des Aktionärs, in der Hauptversammlung für oder gegen gestellte Anträge zu stimmen. Eine Aktie verbrieft üblicherweise ein Stimmrecht.
SUBSTANZWERT
Eigenkapital des Konzerns zuzüglich stiller Reserven und sonstiges Vermögen.
SUBSTANZWERT JE AKTIE
Substanzwert des Unternehmens durch die Anzahl der Aktien per 31.12.
SUPERÄDIFIKAT
Bauwerk auf fremdem Grund, das vom Benützer (im Regelfall Mieter oder Pächter) des Grundstücks errichtet wird und in dessen Eigentum steht.
SWAP
Englische Bezeichnung für Tausch. Drei Grundarten lassen sich unterscheiden: Zins-Swaps, Währungs-Swaps, kombinierte Zins- und Währungs-Swaps. Die Partner tau-schen dabei Zahlungsverpflichtungen, wobei feste Zinszahlungen gegen variable oder Kredite in verschiedenen Währungen ausgetauscht werden.
THESAURIERUNG
Erwirtschaftete Gewinne werden zur Gänze reinvestiert und führen zu einer stetigen Steigerung des inneren Wertes. Der Nutzen für den Anleger resultiert nicht aus einem laufenden Ertrag aus Dividendenzahlungen, sondern aus der Kurssteigerung des Wertpapiers.
TSR (TOTAL SHAREHOLDER RETURN)
Kennzahl zur Bewertung das Anlageerfolgs (Performance) eines Aktieninvestments.
ULI
Abkürzung für „Urban Land Institute“, ist ein multidisziplinäres Forum für Topentscheider und Experten der Bau- und Immobilienwirtschaft und engagiert sich weltweit als gemeinnützige Organisation (NPO) für nachhaltige Entwicklung und Nutzung von Lebens- und Wirtschaftsräumen.
VOLATILITÄT
Maß für die durchschnittliche Schwankungsbreite eines Kurses innerhalb einer bestimmten Periode.
WANDELSCHULDVERSCHREIBUNG (WANDELANLEIHE, CONVERTIBLE BOND)
Festverzinsliche Anleihen von Aktiengesellschaften mit einem Wandelrecht, d. h. Umtauschrecht auf Aktien derselben Aktiengesellschaft in einem bestimmten Verhältnis. Wandelanleihen sind in der Regel gesamtfällig, sofern sich der Anleger nicht vorher zum Umtausch entschlossen hat. Der Inhaber kann entweder die Anleihe bis zum Ende ihrer Laufzeit behalten oder die Anleihe in Aktien umtauschen. Vor dem Umtausch hat er Anspruch auf feste, im Voraus bestimmte Zinsen.
WIRTSCHAFTLICHER VERMIETUNGSGRAD
= Mieterlöse annualisiert, dividiert durch Mieterlöse bei Vollauslastung; wird herangezogen, um eine genauere Aussage über den wirtschaftlichen Wert des Vermietungsstands zu treffen.
YIELD
Siehe Rendite.
ZIA
Der Verband „Zentraler Immobilien Ausschuss“ fördert und begleitet Maßnahmen, die geeignet sind, das wirtschaftliche, rechtliche, politische und steuerliche Umfeld der gesamten Immobilienwirtschaft zu erhalten und zu verbessern.
ZINSCAP
Vereinbarte Zinsobergrenze für Verbindlichkeiten mit variabler Verzinsung; Absicherung gegen steigende Zinsen; Zinsuntergrenzen werden als Zinsfloors bezeichnet.